Die Situation der gerichtlich bestellten Betreuer ist sowohl in Hamburg als auch bundesweit weiterhin prekär. Die Tätigkeit als Betreuer wird nicht nur in unzureichender Weise vergütet, sondern durch die große Anzahl an zu betreuenden Personen bleibt den Betreuern auch wenig Zeit, um sich um ihre Klienten zu kümmern. Umso wichtiger ist es, die Betreuer von umständlichen (bürokratischen) Hürden zu entlasten, damit sich diese in ihrer – ohnehin schon begrenzten Zeit – ihren Klienten widmen können.
Vor diesem Hintergrund ist es insbesondere für Betreuer, die Klienten im Bereich der gesetzlichen Unterbringung versorgen, besonders zeitraubend, dass sich diese vor jedem Termin im Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg, teilweise mehrfach pro Woche, umfassenden Sicherheitskontrollen unterziehen müssen.
