Das Hamburger Winternotprogramm bietet in den kalten Monaten einen wichtigen Schutzraum für obdachlose Menschen. Angesichts zunehmend extremer Witterungsbedingungen und steigender Zahlen von Wohnungslosen reicht das bisherige Angebot jedoch nicht mehr aus.
Viele Betroffene verbringen die Tage auch bei bitterer Kälte weiterhin auf der Straße, in Parks oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das bedeutet nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern auch erhebliche Belastungen für die Betroffenen, das Hilfesystem und die städtische Infrastruktur. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Einrichtungen im Winter würde die Situation spürbar verbessern, gesundheitliche Notlagen vermeiden und gleichzeitig den Hilfsorganisationen eine verlässlichere Arbeit ermöglichen.
